Voll beladen in die Zukunft – Daimler Truck AG setzt auf zukunftssicheres Ladungsträgermanagement im SAP S/4HANA.

Im Rahmen einer umfassenden IT-Transformation stellte sich die Daimler Truck AG einer komplexen Herausforderung: die Ablösung eines gewachsenen Altsystems im Bereich Ladungsträgermanagement. Das Ziel: Ein zentrales SAP S/4HANA System, das alle Kernprozesse rund um Beschaffung, Planung und Bereitstellung von Ladungsträgern nahtlos abbildet. Im Fokus stand dabei die komplette Versorgungskette – von der Disposition über die Verpackungsplanung bis hin zur Bestandsverwaltung beim Lieferanten.

Zuletzt aktualisiert am 11.09.2025

Einheitliche Plattform für Disposition und Transport.

Die besondere Schwierigkeit: Ein Go-Live, der nicht verschiebbar war, da das alte System abgeschaltet wurde. Elf Werke wurden gleichzeitig umgestellt und tausende Konten mussten innerhalb eines Wochenendes migriert werdenohne den operativen Betrieb zu beeinträchtigen.

Dabei ging es nicht nur um Technik, sondern um Vertrauen. Die Verantwortung, ein unternehmensweit genutztes System zu ersetzen, war enorm – sowohl aus IT-Sicht als auch im Hinblick auf logistische Präzision. Die Umstellung an nur einem Wochenende war ein ambitioniertes Unterfangen – mit klarer Zielsetzung, aber ohne übermäßige Detailverliebtheit. Trotz knapper Ressourcen wurde der Fokus auf zentrale Meilensteine gelegt, um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen. Schulungen und vorbereitende Abstimmungen sorgten dafür, dass die Teams am Go-Live-Wochenende handlungsfähig waren.

Mit status C an der Seite wurde nicht nur ein SAP S/4HANA System eingeführt, sondern eine umfassende Landschaft zur Leergutverwaltung geschaffen. Über SAP-Fiori-Anwendungen und SAP TM finden sich die Anwender ausschließlich im SAP Launchpad wieder – intuitiv, rollenbasiert, skalierbar. Die eingesetzten Lösungen vereinen Prozesswissen, technologische Tiefe und hohe Usability – für die operative Fläche ebenso wie für die Systemverantwortlichen.

Zentrales Element: Der Versandmonitor.

Die Krönung: Das Transportcockpit.

Rund 30 User in sechs Werken steuern hier das Herzstück der Disposition. Bedarfe werden anhand konkreter Packvorschriften ermittelt, Lagerbestände in Echtzeit einbezogen, LKW-Kapazitäten dynamisch berechnetPer Klick lassen sich Gebinde planen und Lademeter ermitteln. Die Flexibilität des Systems erlaubt es, sowohl bedarfs- und termingetrieben als auch auf Vorrat zu planen. Besonders hervorzuheben ist dabei die intuitive Nutzeroberfläche, die auf SAP Fiori basiert – für ein modernes und effizientes Arbeiten.

Hier wird SAP TM greifbar. Frachtaufträge lassen sich automatisiert zusammenstellen, per Drag & Drop auf LKWs zuordnen und mit nur einem Button versandfertig machen. Dokumente wie Avisierungen, Beladeanweisungen und Frachtbriefe entstehen automatisch und können direkt per Mail versendet werden.

Nicht zu unterschätzen:

Auch Themen wie Security, Berechtigungsmanagement, Go-Live-Unterstützung und Supportkonzepte wurden im Projektverlauf detailliert durchdacht. Neben klassischen Trainings kamen auch interaktive Demos, Guided Tours und umfangreiche Dokumentationen zum Einsatz. Das Projektteam von status C begleitete den Rollout zudem mit einem dedizierten Supportteam, das auch nach dem Go-Live als zentrale Anlaufstelle zur Verfügung stand, Feedback einsammelte, offene Fragen klärte und weitere Optimierungen identifizierte.

Besonders hervorzuheben ist, dass das System von Beginn an auf intuitive Bedienbarkeit ausgelegt war. In Kombination mit dem durchdachten Schulungskonzept ermöglichte dies produktives Arbeiten ab dem ersten Tag.

  • Annina Holderied

    IT-Projektmanagerin, Daimler Truck AG

    „Im Rückblick war das eine echte Mammutaufgabe. Ohne status C als Partner – fachlich wie menschlich – hätten wir das so nie gestemmt. status C war in jeder Phase positiv, ruhig und lösungsorientiert. Die Zusammenarbeit hat einfach Spaß gemacht.“

  • Simone Raith

    Beratung Logistik SAP, status C AG

    „Das Projekt hat gezeigt, was möglich ist, wenn alle Beteiligten mit vollem Einsatz und Vertrauen zusammenarbeiten. Der frühe GoLive war kein Zufall, sondern das Ergebnis echter Teamarbeit.“

  • Lars Wilke

    Beratung Logistik SAP, status C AG

    „Was mich an diesem Projekt besonders stolz gemacht hat, ist, dass wir einen ganzen Monat vor dem Zeitplan live gegangen sind – und trotzdem voll im Budgetrahmen blieben. Sowas erlebt man als Projektleiter auch nicht alle Tage.“

„Bester Go-Live ever“ – ein Ergebnis mit Strahlkraft.

Dass die Einführung Wirkung zeigt, belegen die Zahlen: Bereits in den ersten sieben Tagen wurden elf Werke gleichzeitig live gesetzt. 544 LKWs transportierten über 114.000 Packstücke – gesteuert über das neue System. Zudem wurden über 375.000 Leihgutkontenrelationen sowie mehr als 4,5 Millionen Lieferabrufe erfolgreich migriert. Und alles einen Monat früher als geplant. Und der Go-Live selbst? „Das größte Ding, das ich bisher in einem Schritt live gesetzt habe“, so ein Beteiligter aus dem Management. Oder einfach nur: „Bester Go-Live ever“.

Die Zusammenarbeit zwischen status C, alogis und Daimler Truck AG war geprägt von Vertrauen, Professionalität und dem gemeinsamen Anspruch, eine skalierbare, leistungsstarke Lösung zu etablieren. Der Wissenstransfer lief auf Augenhöhe – von der Anforderungsaufnahme über die Umsetzung bis hin zur produktiven Nutzung.

Mit dem Rollout im neuen Werk Halberstadt im April 2025 wurde ein sichtbares Zeichen gesetzt: Die Lösung funktioniert – und sie lässt sich ausrollen. Was bleibt, ist ein solides Fundament für zukünftige Weiterentwicklungen und der Beweis, dass große Veränderungen mit dem richtigen Team gelingen können.