Papierlose Logistik direkt aus SAP – mit klarer Benutzerführung und maximaler Prozesssicherheit.

Quittierung am Lagerlift & Steuerung der Arbeitsplätze mit status C connect:IT

Wer Lifte oder andere Lagersysteme in SAP betreibt, kennt die typischen Reibungsverluste: Listen, Laufwege, Wartezeiten – und Bestände, die erst am Schichtende „stimmen“. In diesem Beitrag zeigen wir anhand praxisnaher Szenarien, wie status C connect:IT als Integrationsplattform für Lagersysteme die Quittierung am Lift vereinheitlicht, Arbeitsplätze flexibel steuerbar macht und Kommissionierung spürbar beschleunigt.

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Mitarbeiter kommissioniert am Lagerlift mit status C connect:IT Bedienoberfläche

Wie läuft’s ohne status C connect:IT? Die Prozessrealität ohne integrierte Liftsteuerung.

In vielen Lagern beginnt der Tag klassisch: Ein Vorarbeiter mit SAP-Zugang erstellt Kommissionierlisten, druckt sie aus, tackert sie auf Klemmbretter und verteilt sie an die Mitarbeitenden.

Am Lift wird es dann schnell unnötig kompliziert:

  • Statt klarer Hinweise sieht der Mitarbeitende häufig nur Lagerplatzkoordinaten.

  • Die erste Stelle der Koordinate steht dann bspw. für den Lift, danach muss das richtige Tablar abgeleitet werden.

  • Das bedeutet: interpretieren, umdenken, merken – und im Zweifel mehrfach hingehen und Fehler korrigieren.

Typische Folgen in der Praxis:

  • Man verrutscht auf dem Zettel, interpretiert eine Koordinate falsch oder „verdrückt“ sich – das falsche Tablar fährt aus.

  • Positionen werden händisch abgehakt, der Prozess ist einzeln gesteuert, ohne technische Unterstützung.

  • Jeder manuelle Fehler kostet Zeit – nicht selten 20–30 Sekunden pro Korrektur, was über den Tag verteilt zu massivem Zeit- und Produktivitätsverlust führt.

Und die Bestände? Solange nicht live gebucht wird, sind Bestände „offiziell“ noch am Lagerplatz – obwohl Teile über den Tag verteilt bereits entnommen sind. Ausbuchungen passieren dann gesammelt am Abend. Das kann zu temporären Materialschiefständen im System oder verspäteter Nachschubbestellung und -lieferung führen.

Wie läuft’s mit status C connect:IT? Systemgeführte Liftintegration in Aktion.

status C connect:IT ist nicht „nur“ eine Lift-Integration. Der Anspruch ist größer: status C connect:IT versteht sich als Integrationsplattform für Lagersysteme – und sorgt dafür, dass Prozesse an Liftentnahmeöffnungen, Wareneingangs- und -ausgangsplätzen uvm. so laufen, wie Mitarbeitende sie wirklich brauchen: geführt, papierlos, schnell, sicher.

Das SAP Add-On aus dem Hause status C bündelt mehrere operative und systemische Funktionen:

  • Digitale Auftragssteuerung statt papierbasierter Listenführung

  • Dialoggeführte Kommissionierung mit klarer Benutzerführung

  • Optimierte Anfahr- und Entnahmelogik innerhalb der Liftgruppe

  • Flexible Arbeitsplatzkonfiguration (Main-/Secondary-Logik, sequenziell oder parallel)

  • Hardwareunabhängige Quittierungsmechanismen (Touch, Taster, Scan, externe Signale)

  • Echtzeit-Buchungen mit unmittelbarer Bestandsaktualisierung

  • Materialbasierte Einlagerstrategie zur Lastverteilung und Erhöhung der Ausfallsicherheit

  • Priorisierungslogiken für termin- oder kundenkritische Aufträge

  • Nahtlose Integration in angrenzende Prozesse wie Transport, Nachschub und Scan-Dialoge

Papierlosigkeit und Live-Daten zum Materialbestand sind damit nicht isolierte Features, sondern integrale Bestandteile eines durchgängigen, systemgeführten Prozessdesigns.

status C connect:IT steuert nicht nur Lifte, sondern verbessert die gesamte Prozesslogik.

1) Smarte Anfahrreihenfolge

Der Effizienzhebel in der täglichen Arbeit ist häufig nicht „mehr Tempo“, sondern weniger Stillstand. status C connect:IT sorgt deshalb dafür, dass:

  • alle zu kommissionierenden Materialien, die an einem Tablar entnommen werden können, in einem Durchgang abgearbeitet werden,

  • Mitarbeitende nicht in Wartezeiten geschickt werden,

  • Lifte so angesteuert werden, dass möglichst wenig Leerzeit am Arbeitsplatz entsteht.

Priorisierung? Geht! Wenn der Prozess es erfordert.

Standardmäßig werden Aufträge und Positionen so gruppiert, dass die Arbeit am Lift flüssig läuft. Wenn der Kunde Prioritäten hinterlegt (z. B. Cut-off-Zeiten), kann das System die Reihenfolge entsprechend anpassen.

2) Hardware-unabhängige Quittierung

Für die Logik in status C connect:IT ist entscheidend, welche Aktion ausgelöst werden soll – nicht, welches Eingabegerät sie auslöst. So kann u.a. über folgende Hardware quittiert werden:

  • Klick/Touch in der Oberfläche (Touchscreenfähig)

  • Fußtaster/Fußleiste (ideal, wenn die Hände voll sind)

  • Externe Hardware-Signale (z. B. Hersteller-Buttons)

  • Scans (Materialscan, Chargenscan, Serialnummernerfassung)

3) Einlagerung

Ein oft unterschätzter Punkt: Nicht nur Auslagerung, auch Einlagerung entscheidet über Performance.

status C connect:IT unterstützt eine materialbasierte Gleichverteilung über die Liftgruppe: Identische Materialien werden so verteilt, dass nicht alles im selben Lift platziert wird. Dies erhöht die Ausfallsicherheit (Wartung/Stillstand eines Lifts ist besser abfangbar) und kann Wartezeiten im Tagesgeschäft reduzieren. Die zugrunde liegende Einlagerstrategie kann prüfen, wie viele Teile eines Materials bereits in der Liftgruppe liegen und welcher Lift für Teil XY im Moment die beste Wahl ist.

4) Visualisierung & Benutzerführung

Für schnelle, fehlerarme Arbeit sind visuelle Hinweise entscheidend. Je nach Hardware und Arbeitsplatz können integriert werden:

  • Tablarvisualisierung in der Oberfläche

  • Lichtleisten, Laserpointer, Quittierhilfen

  • zusätzliche optische Führung (wenn Monitore räumlich nicht optimal platzierbar sind)

Wichtig: Hardwarepartner sind austauschbar. Der Prozess in status C connect:IT bleibt stabil – weil die Quittierung als einheitliche Aktion umgesetzt wird.

Arbeitsplatzsteuerung am Lift: So flexibel kann ein Setup sein.

Jedes Lager tickt anders – und das teilweise mehrmals am Tag. So ist bspw. am Vormittag eine andere Personal- und Kapazitätsverteilung entlang der Lagersysteme erforderlich als am Nachmittag desselben Tages. Und genau deshalb ist die Arbeitsplatzsteuerung in status C connect:IT so aufgebaut, dass sie sich an Prozesse und Personalplanung anpasst.

Je nach Volumen und Staffing lässt sich eine Liftgruppe unterschiedlich betreiben:

Variante A – Sequenziell (1 Person, mehrere Lifte):

  • Eine Person bedient eine Liftgruppe und wird durch den Kommissionierablauf geführt.

  • Ziel: Wartezeiten vermeiden, Wege sinnvoll nutzen.

Variante B – Parallel (mehrere Personen, mehrere Lifte):

  • Einsatz von einer Person pro Lift, nicht Liftgruppe. Jeder Lift agiert in der Oberfläche eigenständig.

  • Ideal für Peak-Zeiten mit hohem Durchsatz.

Praxisbeispiel Schichtmodell:

  • Vormittag: hoher Versand-Peak → vier Mitarbeitende, vier Lifte parallel.

  • Nachmittag: mehr Einlagerung/ruhiger → eine Person steuert die gesamte Liftgruppe.

Das Entscheidende: Dieses Liftsetup ist in status C connect:IT primär ein Setup-Thema – flexibel wechselbar, auch kurzfristig. So hat jeder Lift die Option, als „Main“-Lift und damit komplett eigenständig zu agieren. Im Falle einer Gleichschaltung aller Lifte agiert nur ein Lift der Liftgruppe als „Main“-Lift und übernimmt das Auftragsmanagement für die „Secondary“-Lifte.

Synergieeffekte dank des Connected Warehouse: status C connect:IT ist nur der Anfang.

status C connect:IT ist bewusst so aufgebaut, dass es sich nahtlos in angrenzende Abläufe einfügt – und mit weiteren Lösungen kombinierbar ist.

Wichtig zu wissen: Für die Arbeit am Lift und den anderen Add-Ons des Connected Warehouse ist die physische Handhabung identisch – unabhängig davon, ob der Prozess aus SAP WM/STRM oder SAP EWM kommt. Entscheidend ist, dass die integrierten Add-Ons auf einer einheitlichen Logik für Fahraufträge, Anfahrlogiken und Dialogführung aufsetzt.

Ebenfalls aus dem Hause status C: Aus Multi Order Picking (MOP) wird Advanced Order Processing (AOP).

Auftragsstart und Auftragsquittierung lassen sich zusätzlich um das Advanced Order Processing (AOP) erweitern. AOP ist eine Weiterführung bekannter Multi-Order-Picking-Ansätze – mit dem Fokus, Ziele/Boxen früh zu definieren und Quittierungen noch stärker über optische Führung und Prozesssicherheit zu unterstützen.

Neugierig geworden?

Wenn Sie über Ihre Systemlandschaft sprechen möchten (SAP ERP/S/4HANA, WM/EWM, Gerätehersteller, Netzwerkbedingungen), zeigen wir Ihnen gern, wie status C connect:IT in Ihrem Szenario aussehen kann.

Lassen Sie uns sprechen!

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