SAP LGM – Integrationsaufwand und Kosten: SAP BTP, Integration Suite und Cloud Connector im Überblick

Sie wissen, was SAP LGM leistet. Offen bleibt meist, was die Einführung kostet und wo der Aufwand entsteht. In Teil 4 unserer Reihe schauen wir hinter die Oberfläche: auf die technische Basis (SAP BTP), den erstmaligen Integrationsaufwand über SAP Integration Suite und SAP Cloud Connector – und auf die Kostenfrage inklusive der Posten, die in der Praxis gern übersehen werden.

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Immer der Reihe nach? Kein Problem! Starten Sie am Anfang unserer SAP LGM Blogreihe:

21. August 2026

SAP LGM – Integrationsaufwand und Kosten: SAP BTP, Integration Suite und Cloud Connector im Überblick

SAP LGM muss sich dort beweisen, wo Budgets tatsächlich entschieden werden: in der Kalkulation. In Teil 4 unserer Praxisreihe zeigen wir, wie hoch der Integrationsaufwand über SAP BTP, Integration Suite und Cloud Connector wirklich ist – und wo die Kosten am häufigsten unterschätzt werden: von der Integration Suite bis zur Skalierung über mehrere Standorte.

So entsteht mit status C eine fundierte Orientierung für Ihre Kostenplanung – anhand echter Integrationsszenarien, nicht anhand von Schönrechnerei.

27. Juli 2026

Mobile Prozesse in SAP LGM

SAP LGM muss sich dort beweisen, wo Lagerprozesse tatsächlich stattfinden: mobil, am Punkt des Geschehens. Die mobile App „SAP Warehouse Logistics" zeigt, wie die System-Mensch-Interaktion auf dem Shopfloor heute schon aussieht – bewusst schlank, ohne RF-Framework.

In Teil 3 unserer Praxisreihe zeigen wir, welche Prozesse in SAP LGM bereits mobil laufen – Einlagerung, Kommissionierung und Umlagerungen –, welche Voraussetzungen gelten und wo die Grenzen liegen: von der HU-Verwaltung bis zur Inventur (Stand Juli 2026).

So entsteht mit status C eine fundierte, praxisnahe Orientierung für alle, die mobile Lagerprozesse mit SAP LGM planen – bewertet am realen Funktionsstand, nicht am Marketingstand.

25. Juni 2026

SAP LGM oder SAP EWM? Für welche Lager sich die schlanke SAP-Cloud-Lösung eignet

Die wichtigste SAP-LGM-Frage ist selten „ja oder nein", sondern: Passt zu meinem Standort eher SAP LGM oder ein schlankes SAP EWM? Beide Wege lassen sich zügig einführen – doch sie führen zu unterschiedlichen Zukunftspfaden.

In Teil 2 unserer Praxisreihe liefern wir die Einordnung für Entscheider: für welche Lager sich SAP LGM eignet, wie es sich vom EWM abgrenzt und wann ein schlankes EWM die tragfähigere Wahl ist – inklusive Funktionsvergleich und Entscheidungsmatrix.

So entsteht mit status C eine fundierte, praxisnahe Orientierung für alle, die zwischen SAP LGM und SAP EWM die richtige Lösung für ihren Standort suchen.

4. Juni 2026

SAP LGM in der Praxis: Wareneingang & Einlagerung

SAP LGM ist mehr als ein weiteres SAP-Lagersystem: Die schlanke, cloud-native Lagerverwaltung bildet Prozesse wie den Wareneingang bewusst standardisiert ab – schnell ausrollbar, intuitiv und durchgängig per Fiori, am PC wie mobil.

In Teil 1 unserer Praxisreihe zeigen wir den Wareneingang inklusive Einlagerung Schritt für Schritt im echten System – mit Screenshots statt Theorie. Gleichzeitig ordnen wir ehrlich ein, wo SAP LGM heute noch an Grenzen stößt.

So entsteht mit status C eine fundierte, praxisnahe Orientierung für alle, die SAP LGM als verlässliche Ergänzung zu SAP EWM prüfen.

Die technische Basis: Zwei Integrationsszenarien für SAP LGM

SAP LGM ist cloud-nativ und wird als SaaS auf der SAP Business Technology Platform (SAP BTP) betrieben. Das bedeutet: Es gibt keinen eigenen On-Premise-Server für das Lagersystem, aber es braucht eine saubere Anbindung an Ihr führendes SAP S/4HANA. SAP bietet dafür zwei Integrationsszenarien an:

Integration via SAP Integration Suite: Ideal für Unternehmen mit höheren Ansprüchen bzgl. Sicherheit, Berechtigungsverwaltung und Tracing des Datenverkehrs. In diesem Szenario läuft u. a. die Verteilung von An- und Auslieferungen zwischen SAP LGM und SAP S/4HANA über die SAP Integration Suite.

Direkte Integration: Ideal für Unternehmen, die keinen Einsatz von SAP Integration Suite planen und eine schlanke Integration von SAP LGM mit SAP S/4HANA bevorzugen. In diesem Szenario werden An- und Auslieferungen direkt vom SAP S/4HANA in SAP LGM verteilt.

In beiden Szenarien sorgt der SAP Cloud Connector für die sichere Verbindung in Richtung SAP S/4HANA – u. a. für Rückmeldungen aus dem SAP LGM (z.B. Wareneingangs- und Warenausgangsbuchungen).

Der Integrationsaufwand: erstmalig hoch, danach schlank

Der größte Aufwand entsteht einmalig beim Aufsetzen der Schnittstellen. Ist diese Integration einmal etabliert, ergibt sich ein wichtiger Effekt: Die Anbindung weiterer Lager ist mit deutlich geringerem Aufwand möglich – ähnlich wie beim Ausrollen eines schlanken EWM auf zusätzliche Standorte. Der Skalierungseffekt liegt also in der Breite, nicht in der Tiefe.

Die Kostenperspektive: SaaS-Lizenz vs. EWM-Stack

Ein fairer Kostenvergleich stellt nicht nur Lizenzpreise gegenüber, sondern die Gesamtbetrachtung beider Welten:

Wichtiger Praxishinweis: Setzt man nicht auf die direkte Integration, werden die Kosten der SAP Integration Suite (als Teil der BTP) in ersten Wirtschaftlichkeitsrechnungen häufig unterschätzt. Sie sollten von Anfang an Teil der Kalkulation sein – sonst verschiebt sich der Business Case später ungewollt.

Die drei Kostenblöcke rechnen auf unterschiedliche Bezugsgrößen:

  • SAP LGM: Belegvolumen pro Monat, gestaffelt in Blöcken, mit Mindestabnahme.

  • SAP BTP (inkl. SAP Cloud Connector): mehrere Preismodelle wählbar.

  • SAP Integration Suite: Anzahl der Tenants (bei direkter Integration nicht nötig)

Pauschale Preise nennen wir hier bewusst nicht: SAP-Lizenz- und BTP-Kosten hängen von Ihrer individuellen Systemlandschaft ab. Die aktuellen Lizenzmodelle finden Sie direkt bei SAP über die Links.

Was das für Ihre Systemlandschaft bedeutet, rechnen wir gern gemeinsam mit Ihnen durch – transparent und ohne Schönrechnen.

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Wann rechnet sich SAP LGM?

Ob sich SAP LGM gegenüber einem (schlanken) EWM lohnt, hängt stark von der Anzahl und Art der Standorte ab. Faustregel: Je mehr kleine, standardisierte Standorte angebunden werden, desto eher spielt der Breiten-Skalierungseffekt von SAP LGM seine Stärke aus. Vor allem wenn bereits SAP BTP im Einsatz ist oder auch für andere Anwendungen genutzt werden soll. Einen pauschalen Break-even „ab X Standorten“ gibt es aber nicht – dieser ergibt sich erst aus Ihrer konkreten Systemlandschaft und den (ggf. bereits vorhandenen) BTP-Kosten.

Warum die Integration der eigentliche Hebel ist

Der eigentliche Aufwand bei SAP LGM steckt nicht im Frontend, sondern in der Integrationsschicht: SAP BTP sowie Cloud Connector und, je nach Integrationsszenario, SAP Integration Suite müssen sauber ineinandergreifen, damit LGM und S/4HANA zuverlässig Daten austauschen. Genau hier liegt unsere Erfahrung: Als SAP-Beratung mit Fokus auf Intralogistik haben wir die gängigen Integrationsszenarien umgesetzt – Embedded EWM, dezentrales EWM und EWM mit mehreren angebundenen ERP-Systemen. Die SAP BTP kennen wir dabei nicht nur aus Projekten, sondern aus eigener Entwicklung: Wir betreiben dort selbst eine eigene App. Dieses Wissen bringen wir in jedes Projekt ein, unabhängig davon, für welchen Weg Sie sich entscheiden.

Lesen Sie mehr aus der Reihe:

  • Teil 4: Dieser Artikel – Integrationsaufwand & Kosten.

  • Teil 5: Auslagerung & Warenausgang (Verpacken).

  • Teil 6: Roadmap & Ausblick.

Unsicher, welches Integrationsszenario zu Ihrer Systemlandschaft passt?

Wir kennen beide Wege aus eigenen Projekten und sagen Ihnen ehrlich, welcher für Sie der richtige ist.

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Häufige Fragen zu Integration und Kosten von SAP LGM

Worauf basiert SAP LGM technisch?

SAP LGM ist cloud-nativ und läuft als SaaS auf der SAP Business Technology Platform (SAP BTP). Die Anbindung an SAP S/4HANA erfolgt über den SAP Cloud Connector und, je nach Integrationsszenario, SAP Integration Suite.

Wie hoch ist der Integrationsaufwand bei SAP LGM?

Der Aufwand ist erstmalig hoch, weil die Schnittstellen zwischen LGM, Cloud Connector, Integration Suite und SAP S/4HANA aufgesetzt werden müssen. Danach lassen sich weitere Lager mit geringem Aufwand anbinden.

Welche Kosten werden bei SAP LGM oft unterschätzt?

Häufig die Kosten der SAP Integration Suite als Teil der BTP. Sie sollten von Beginn an in die Wirtschaftlichkeitsrechnung einfließen, wenn nicht die direkte Integration gewählt wird.

Ab wann lohnt sich SAP LGM gegenüber EWM?

Es gibt keinen pauschalen Schwellenwert. Tendenziell rechnet sich SAP LGM, je mehr kleine, standardisierte Standorte angebunden werden. Der konkrete Break-even hängt von Systemlandschaft und BTP-Kosten ab.