Automotive ist unser Zuhause

Seit mehr als 15 Jahren konzentrieren wir uns auf IT-Lösungen für Prozesse von Automotive-Betrieben und –Zulieferern. Wir kennen die Branche und wissen sehr genau, was wir tun können und müssen.

Die zentralen Knotenpunkte unserer Arbeit sind Ihre Logistikprozesse. Wir machen alles möglich, um sie nach profunder Analyse optimal effizient aufzubauen. SAP-Module wie Produktionsplanung und -steuerung, Materialwirtschaft, Vertrieb, Lagerverwaltung und EDI sind dabei die Instrumente, die wir mit unserem exzellenten Prozessverständnis ganz nach Bedarf einsetzen, zusammenstellen oder individuell ausweiten.

Sie werden sehen: Wir sind gut gerüstet, um  für Ihre IT-Systeme schlanke, transparente Prozesse zu entwickeln, die zudem auch auf Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit ausgelegt sind.

Wareneingang

Wichtige Aspekte im Wareneingangsprozess sind:

  • einstufiger, zweistufiger Wareneingang
  • Integration VDA4913, VDA4921
  • packstückbezogener Wareneingang (Standardlabel), Neubelabelung, Weiternutzung, Lieferantenlabel
  • Einlagerung – Push-/Pull-Szenarien
  • Transportabfertigung/Spediteur
  • Mobile Wareneingangstransaktionen
  • Prozessbeschleunigung durch RFID
  • Integration Verpackung, Leihgutverwaltung, Qualitätsmanagement
  • Rücklieferung/Claimabwicklung

Der Wareneingang steht am Anfang der physischen Prozesskette im Unternehmen. Dass hier alles rund läuft ist besonders wichtig, weil sich Fehler auf die gesamte Prozesskette auswirken. Durch schlanke Prozesse und gute IT-Abläufe lässt sich der Wareneingang oft wesentlich effizienter gestalten. Denn wegen des hohen Volumens besteht gerade hier ein großes Optimierungspotenzial.

Wir entwickeln optimierte, integrierte Lösungen im Zusammenspiel der Module MM, WM, HUM, LES-Transport, QM, EDI-Verarbeitung und Leihgutkontenverwaltung.

Abrufabwicklung und Disposition

Besondere Themen sind hier:

  • Lieferpläne mit Abrufen und Fortschrittszahlen
  • Besonderheiten der Fortschrittszahlen-Abwicklung: Nullstellung und FZ-Synchronisierung bei langen Transitzeiten/Transportstrecken
  • Lieferabruf- und Feinabruf-Verrechnung
  • Bedarfsliniearisierung
  • Toleranzprüfung von Abrufschwankungen
  • Mengenabrufe und produktionssynchrone Abrufe (MAB, PAB)
  • EDI-Anbindung (ANSI, EDIFACT, VDA)

Die EDI-Abrufabwicklung spielt eine zentrale Rolle bei der Automotive-Disposition und ist deshalb mittlerweile selbstverständlich. Richtig verstanden und parametrisiert kann mit der Abrufabwicklung sehr effizient und performant gehandelt werden. Werden jedoch die Grundprinzipien nicht korrekt befolgt, kann diese Abwicklung einen sehr hohen manuellen Aufwand erzeugen. Wir helfen Ihnen dabei, es richtig zu machen.

Durch unsere mehr als 10-jährige Erfahrung in der Abrufabwicklung kennen wir sämtliche Spielarten der Abrufdisposition und deren Auswirkung auf angrenzende Themengebieten. Ein weiterer Vorteil ist unser modulübergreifender Ansatz. SD-Lieferplan, PP-Disposition, MM-Lieferplan und EDI haben wir immer im Blick.

SAP WM und eWM Beratung

Welches ist die richtige Lösung für mich: SAP-WM als integrierte Lösung, SAP-WM als dezentrales System oder doch die "neue" Lösung der SAP das eWM? Wenn Sie vor dieser Frage stehen, helfen Ihnen unsere SAP-WM-Berater gerne weiter. Innerhalb kurzer Zeit finden wir die richtige Lösung für Sie.

Nach der Entscheidung für die richtige Lösung unterstützen wir Sie selbstverständlich auch in den darauf folgende Projektphasen: wir führen Workshops zur Analyse, Konzeption und Optimierung Ihrer Lagerprozesse durch, erstellen mit Ihnen das SAP-IT-Konzept, übernehmen die Implementierung Ihres SAP-Systems und unterstützen Sie bei Test, Going-Live, Dokumentation und Support des Betriebs. (Beachten Sie hierzu bitte unsere Alternativen zur Projektrealisierung mehr ..).

Falls Sie in Ihrem Projekt lieber "fast alles" selbst machen wollen und können, coachen wir Sie auch gern in allen Projektphasen und beschleunigen Ihr Projekt durch unsere jahrelange Erfahrung.

Verpackung und Versand

Bei der Realisierung von Versand- und Verpackungsprozessen stehen bei uns im Fokus:

  • Versand- und Packplanung
  • Packmitteldisposition und Leihgutverwaltung
  • Verpacken in der Produktion (kundenspezifisch, kundenanonym)
  • JIT-/JIS-Integration
  • Erzeugung von Labeln, Standard (z.B. VDA4902) oder kundenindividuell
  • Kommissionierung und Palettenbildung
  • Containerisierung
  • Erzeugung von elektronischen Nachrichten (VDA 4913, VDA 4921, ANSI)
  • Monitoring (Versandmonitor, Lagerleitstand) 

In Versand- und Verpackungsprozessen zählt oft jede Minute - deshalb gewinnen diese Prozesse für viele Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Packstückgetriebene Prozesse spielen dabei eine besondere Rolle.

Nutzen Sie unsere Erfahrung beim Zusammenspiel von SAP-SD, SAP-Disposition, SAP-WM (auch eWM, dezentrales WM), Handling-Unit-Management und SAP-LES.

LLZ-Abwicklung

LLZ-Prozesse sind gekennzeichnet durch:

  • Kundenabrufe (MAB, PAB, SPAB)
  • Beschickung + Dispoverantwortung des Lieferanten
  • Zeitnahe Kommissionierung und Beschickung
  • oft komplexe Abrechnungsvorgänge
  • SAP-Module: SD, MM, LES, WM, HUM, EDI
  • viele Schnittstellen (z.B. VDA4913, VDA4916, VDA4905, VDA4915)

Durch die steigende Bedeutung der Fertigungssteuerung wird das Lieferanten-Logistik-Zentrum als logistische Belieferungsform immer wichtiger. Diese werksnahe Form der Lagerhaltung bindet die Lieferanten mit ein und ermöglicht so kurzfristige Abrufe und kurze Wege. Ihre Produktionsversorgung ist jederzeit gesichert und Ihre Lagerhaltungskosten werden reduziert.

Unabhängig vom Dienstleister realisieren wir eine zukunftsträchtige Lösung für Sie. Ob standardisiert oder kundenindividuell entscheiden Sie und Ihre Anforderungen.

JIT- / JIS-Abwicklung

Relevante Prozesse und Fragestellungen dabei sind:

  • JIT-/JIS-Anbindung von Lieferanten/Unterlieferanten
  • MAB, PAB, sPAB
  • EDI: VDA4916, VDA4913
  • Integration: Fertigung (PP), Verpackungslogistik (HUM) und Versand (SD-LES) und Lager (WM, eWM)
  • Abrechnung mit dem Geschäftspartner über Gutschriftverfahren
  • Spezielle Anforderungen: Form- und Farbtrennung in Abrufen, Verarbeitung von Änderungen im Abrufumfang

Bei der Just-in-time- oder Just-in-sequence-Abwicklung werden Einzelteile und Module zeitgenau oder reihenfolgebezogen (fahrzeugbezogen, sequenzbezogen) an das Montageband des Herstellers geliefert. Das erhöht die Flexibilität und geänderte Kundenwünsche lassen sich kurzfristig umsetzen.

Dieser Prozess ist vor allem für 1st-Tier-Supplier relevant und verfolgt das Ziel, möglichst geringe Lagerbestände beim OEM zu führen und damit die Lagerhaltungskosten zu reduzieren.

Für die Bestandsführung, Sequenzierung und Resequenzierung ist die Abwicklung auch mit einem externen Dienstleister möglich.

Kanban

Das Wichtigste im Überblick:

  • 3 unterschiedliche Prozesse: Nachschub innerhalb der Produktion, Nachschub aus Lager, Nachschub vom externen Lieferanten
  • Lieferplan für Vorschau im Mengenabruf
  • Mengenabrufs-Kanban (MAB) mit Plantafel zur automatischen Produktionsversorgung
  • Wareneingang mit und ohne Lieferavisen
  • Kanbanimpuls über mobile Terminals per Scanner
  • EDI: VDA4916, VDA4915, VDA4913, EDIFACT ORDERS

Die Kanbanabwicklung ist ein Konzept zur Nachschubsteuerung in der Produktion. Ziel ist es, den Materialfluss zu optimieren, eine Selbststeuerung der Produktion zu erreichen und gleichzeitig die Bestände in der Produktion zu reduzieren.

Um eine optimale Lösung für Sie zu finden, führen wir Prozessberatungen und IT-Einführungen durch. Möglich sind außerdem IT-unabhängige Konzepte.

CKD / Part by Part

Wichtige Prozessfragen:

  • Logistikzentrum: Bündelung der Waren- und Informationsströme (d.h. zentraler Ansprechpartner und zentraler Umschlagspunkt) oder direkte Abwicklung
  • Direktcontainer/Full-Container-Load (FCL)
  • Crossdocking-Prozesse
  • Lagerhaltung
  • Einbindung externer Logistik-Dienstleister für physische oder vollständige Abwicklung
  • Ausnutzung von Synergien mit Serienprozessen/Ersatzteilprozessen
  • Einsatz von Datenfunkterminal, um eine einfache Abwicklung sicherzustellen
  • Unterschiedliche EDI-Standards (Abrufe, Avise)
  • Unterschiedliche Kundenlabels (VDA4902, kundenspezifisch)
  • hohe Komplexität an Verpackungsprozessen (seefest, Luftfracht), Einweg + Mehrweg, Crossdock, spezielle Kundenverpackungen
  • Optimierung der Containerauslastung
  • ClaimabwicklungLuftfrachtabwicklung

In der globalen Produktionsgemeinschaft werden Auslandsmontagewerke mit Teilen oder Sets beliefert.

Dafür gibt es zwei Methoden:
CKD (Completely Knocked Down) bedeutet, dass Stücklistenauflösung und die dispositive Verantwortung beim Lieferanten oder dem Versorgungswerk liegen.

Im Gegensatz dazu findet bei der Part-by-part-Belieferung die Stücklistenauflösung beim Kunden oder beim Montagewerk statt.

So unterschiedlich sie auch sind, beide Methoden verfolgen dieselben Ziele: Transportflüsse zu optimieren, Transportkosten zu reduzieren und die weltweiten Produktionskapazitäten optimal auszulasten.

DFÜ (Daten­fern­übertragung)

Bei der Umsetzung legen wir Augenmerk auf folgende Punkte:

  • Eigener EDI-Standard (IDOC) der SAP
  • Anbindung externer Konverter
  • PI/XI
  • Erzeugung von IDOCs zur Prozessautomatisierung
  • Werkzeuge, um manuellen Aufwand in DFÜ-Verarbeitung zu reduzieren
  • EDI/DFÜ-Monitoring

Der standardisierte elektronische Datenaustausch zwischen Geschäftspartnern wird immer wichtiger, um unternehmensübergreifende Prozesse möglichst automatisiert abzubilden. Denn so können die Kosten für den manuellen Aufwand minimiert werden.

In der Automobilindustrie haben Hersteller, Zulieferer und Dienstleister gemeinsame Standards entwickelt, die weit verbreitet genutzt werden. Wir kennen die etablierten Standards genau – und ihre Deckungslücken. Deswegen sind wir in der Lage, die DFÜ-Anbindung besonders schnell und kostengünstig umzusetzen. Logistikprozesse und EDI-Anforderungen betrachten wir dabei gemeinsam.