Felix Petrich
Beratung Logistik SAP – Wirtschaftsingenieur (M.Eng.)
Dabei seit:
2026
Wofür bist du Experte?
SAP EWM.
Das war noch als Junior Berater bei einem vorigen Arbeitgeber:
Ein Go-Live bei einem Kunden – riesiges automatisiertes Lager, Hochregal, Fördertechnik, alles dabei. Ich war nachts allein im Support vor Ort… und dann steht plötzlich die komplette Anlage.
Da stehst du dann mit Laptop, Warnweste und Sicherheitsschuhen zwischen Paletten, die sich nicht mehr bewegen. Und du weißt: Jetzt musst du das Ding wieder ans Laufen kriegen.
Am Ende habe ich es zusammen mit meinem Projektleiter gelöst – und als ich den Knopf gedrückt habe und sich um mich herum alles wieder bewegt hat, war das schon ein ziemlich krasser Moment, den ich nicht vergessen werde!
Ich hatte von Anfang an das Gefühl, einfach sagen zu können, wie ich ticke – und das wurde akzeptiert. Das hätte ich mich bei anderen Arbeitgebern wahrscheinlich nicht so früh getraut. Hier ist das normal – und das macht vieles leichter.
Reisen.
Wenn ich mehrere Tage frei habe, versuche ich unterwegs zu sein – am liebsten an Orten, die ich noch nicht kenne. Das gibt mir extrem viel Perspektive.
Manchmal sind es ganz kleine Dinge, die hängen bleiben.
Ich habe zum Beispiel mal in Brüssel einen Mülleimer gesehen, der so gestaltet war, dass man automatisch richtig trennt – und zack, hatte ich ein Beispiel für Prozessoptimierung im Kopf.
Ich klinge jetzt wie ein Travel-Blogger, aber es bringt wirklich auch Input für den Job.
Der Moment, als ich das erste Mal wirklich weit weg war.
Singapur war schon spannend – aber Taiwan und Japan haben mich komplett geflasht.
Da dachte ich: „Das ist einfach eine ganz andere Welt.“
Das war für mich der Punkt, an dem Reisen mehr geworden ist als nur Urlaub.
Am liebsten irgendwo unterwegs. Gutes Essen, Sonne, einfach durch Straßen laufen – ein bisschen ziellos, ein bisschen mit Plan, aber ohne Zeitdruck. Und abends vielleicht noch ein Bier oder Limoncello Spritz dazu.
Käse. Egal wie satt ich bin – Käse geht immer noch. Besonders holländische oder belgische Sorten sind super. Und ein Tipp: Streu etwas Selleriesalz darauf – das ist richtig gut!
„The Promised Land“ von Paul Elstak.