Digitalisierungs-Offensive bei EWIKON

Hochflexible Fertigungssysteme sind eine Kunst für sich – besonders im Bereich der Kunststoffverarbeitung: Nur mit tiefer digitaler Integration lassen sich die zunehmenden Individualisierungs-Wünsche der Kunden umsetzen. Gemeinsam mit status C hat sich EWIKON auf diesen Weg begeben – konsequent, effizient und erfolgreich.

Projekt

  • SAP Lagerliftanbindung

  • Anbindung von KBS Leuchtleisten und Kommissionierwagen

  • Einführung von status C operate:IT (ehem. Digitaler Arbeitsplatz)

Branche

Kunststoffverarbeitung

Zeitraum

kontinuierlich, seit 2014

Erfolge

  • Reduktion der Kommissionierzeit um bis zu 40 %

  • Unternehmenswachstum in Mitarbeitenden um über 30 %

Flexibilität und Kompetenz für individuelle Anforderungen

Seit mehr als 40 Jahren gehört EWIKON zu den international führenden Komplettanbietern von Heißkanalsystemen für den Kunststoffspritzguss. Mit Kompetenz und Flexibilität stellt sich das Unternehmen erfolgreich der Herausforderung immer komplexer werdender Werkzeugkonzepte. Seine maßgeschneiderten Lösungen, ohne die eine effiziente und materialsparende Fertigung moderner Kunststoffteile undenkbar wäre, schätzen Kunden aus allen Branchen. Weltweit.

Doch mit dem stetig wachsenden Auftragsvolumen steigen auch die Anforderungen an die Fertigungsprozesse.

Aus Überlastung mach Entfesselung – in SAP R/3

Nicht nur der Output, sondern auch das Portfolio des Unternehmens erweiterte sich kontinuierlich. Schneller, als sein Zentrallager. Und zur Überlastung kam dann auch noch Diversifizierung: Der zunehmende Einsatz technischer Kunststoffe auf Verarbeiterseite erforderte mehr und mehr Spezialanfertigungen von Heißkanalsystemen – bei manueller Lagerhaltung ohne automatische SAP R/3-Anbindung.

Immer häufiger traten Fehlkommissionierungen und Bestandsdifferenzen auf. Die Folge: Produktionsengpässe und Lieferverzögerungen. Die Lösung: Anschaffung eines automatischen Lagerliftes und SAP-Integration des Buchungssystems. Ein Fall für status C.

Effizienz ist easy – aber nur gemeinsam

Dank sofort einsetzbarer Add-ons begann status C sehr schnell mit der Anbindung des Lagerliftes an SAP R/3 – ohne Schnittstelle, direkt über status C connect:IT. Dafür wurde ein kleines Team aufgestellt, das mit EWIKON kooperierte. So konnten alle zusätzlichen Anforderungen unmittelbar besprochen, konzipiert, entwickelt und integriert werden.

Bald schon lief in der Produktion alles viel besser, und zwar trotz begrenzter Lagerfläche. Im Verlauf reduzierte sich die Kommissionierzeit dann um bis zu 40 Prozent. Und durch die intensive, unkomplizierte Zusammenarbeit beider Unternehmen ergaben sich neue Perspektiven, um den Betrieb weiter anzukurbeln.

Heiko Stahl

Leiter Supply Chain Management, EWIKON

„Die gemeinsame Entwicklung mit status C ist sehr direkt, sehr flexibel, sehr menschlich. Sie macht Spaß und hat unsere Produktivität stark erhöht: Abläufe sind erheblich reibungsloser und schneller geworden. Das wiederum führt zu wahren Motivationsschüben bei allen.“

Vom Situation Room zur strategischen Partnerschaft

Wo anfangs die Lösung eines akuten Problems gestanden hatte, ging es nun um die Optimierung sämtlicher Prozesse. Zusätzliche SAP-Add-ons wie status C light:IT wurden integriert, um die Kommissionierung durch intuitive Pick-by-Light-Systeme zu vereinfachen.

In der Folge wuchsen nicht nur die Zufriedenheit und die Effizienz, sondern auch das Unternehmen an sich. status C und EWIKON entschieden sich deshalb, ihre kollegiale Kooperation auszubauen – gemeinsam etwas komplett Neues zu entwickeln und umzusetzen: den digitalen Arbeitsplatz. Eine Industrie-4.0-Partnerschaft auf Augenhöhe.

Task Force für digitale Zukunftsfähigkeit

Eine kooperative Roadmap wurde entworfen – vom experimentellen Prototypen bis zur kompletten Integration. EWIKON lieferte dabei essenziellen Input zu den Anforderungen. Und status C bekam die Chance, ein neues Produkt zu schaffen.

Das Ergebnis: eine papierlose, volltransparente Fertigung mit Echtzeit-Daten und intuitiven Benutzeroberflächen – inklusive Auftragspriorisierung und individuellen Live-Anleitungen in der Produktion. Bereits Mitte 2021 war die Hälfte aller Arbeitsplätze so ausgestattet. Und weil es so gut ging, geht es immer weiter – gemeinsam in die Zukunft.